Mabon - Herbst- Tag- und Nachtgleiche

Großes Herbstfest am 26. September 2026 in Stuttgart

Liebe Jahreskreisfreunde! 🌹 am 26. September 2026 (Samstag)
werden wir uns wieder treffen und einen wunderschönen Tag miteinander verbringen!

TAGUNDNACHTGLEICHE
🌾🌾🌾🍎🍐🥒🥕🍅
Ort: 🌹 Max-Eyth-See in Stuttgart
🌹 11 Uhr Einlass (gemeinsame Festvorbereitung)
🌹 12 Uhr Festbeginn

An diesen Tagen beleuchtet die Sonne Nord- und Südhalbkugel gleichermaßen. Daher dauern Tag und Nacht überall auf der Erde jeweils rund zwölf Stunden.
Die Tagundnachtgleiche symbolisiert ein vollkommenes Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit, das Männliche und das Weibliche stehen an diesem Tag in Harmonie.
Bringt bitte eure leckeren Gerichte oder Obst-Gemüse zu unserem gemeinsamen Tisch!
Picknickdecken und eigenes Geschirr und Besteck auch bitte mitbringen und danach wieder mitnehmen.
Wir freuen uns vom ganzen Herzen auf unser Fest der Harmonie und unser Miteinandersein!
Ganz liebe Grüße und bis bald!
Jahreskreisfeste: https://t.me/jahreskreisfeste_stuttgart

Die Tag- und Nachtgleiche im September – auch Herbst-Tagundnachtgleiche oder Herbst-Äquinoktium genannt – ist ein Zeitpunkt, an dem Tag und Nacht auf der ganzen Welt etwa gleich lang sind. Sie markiert den Übergang vom Sommer zum Herbst und hat in vielen Kulturen und Traditionen seit jeher eine besondere Bedeutung. Im Jahreskreis liegt sie zwischen dem Sonnenhöchststand (Sommersonnenwende) und dem Sonnenwendepunkt im Dezember.
Hier sind einige Bedeutungen und überlieferte Traditionen rund um die Tag- und Nachtgleiche im September aus verschiedenen Kulturen:

🌾 Keltisch-germanische Traditionen:

Mabon ist der moderne Name für das Herbstfest im neopaganen Jahreskreis, insbesondere im Wicca-Kalender.

* Es ist das Ernte-Dankfest, bei dem man die Gaben des Sommers würdigt und sich auf die dunklere Jahreshälfte vorbereitet.
* Der Name "Mabon" stammt aus der walisischen Mythologie (Mabon ap Modron = "Sohn der Mutter").
* Symbole und Bräuche:
* Erntedankgaben, Früchte, Getreide, Wein
* Altare mit herbstlicher Dekoration
* Rituale zum Loslassen, zur Dankbarkeit und zur inneren Einkehr

🏛 Antikes Griechenland und Rom

* Die Herbst-Tagundnachtgleiche stand im Zusammenhang mit dem Mythos von Persephone:
* Persephone kehrt zur Unterwelt zurück, was den Beginn des Herbstes und des Rückzugs der Natur markiert.
* In Rom wurde Pomona, die Göttin der Obstbäume und Ernte, gefeiert.
* Es war eine Zeit, in der man sich auf die Wintermonate vorbereitete, Vorräte anlegte und Haus und Hof "winterfest" machte.

🌽 Indigene Kulturen Nordamerikas
* Für viele indigene Völker war die Herbst-Tagundnachtgleiche ein Erntefest, verbunden mit rituellen Tänzen, Danksagungen und Festmahlen.
* Es war eine Zeit der Gemeinschaft, des Austauschs und der spirituellen Dankbarkeit gegenüber Mutter Erde.

🕊 Symbolik der Ausgewogenheit
* Die Tagundnachtgleiche steht symbolisch für Gleichgewicht:
* Hell und Dunkel sind gleich lang – ein Moment der Harmonie zwischen Gegensätzen.
* In spirituellen Traditionen ist das eine Einladung zur inneren Balance, zur Selbstreflexion und zur Vorbereitung auf den Rückzug des Winters.


🌍 Moderne Bedeutungen
* Heute wird die Herbst-Tagundnachtgleiche oft im Rahmen von neopaganen, esoterischen und naturspirituellen Bewegungen gefeiert.
* Auch in der Psychologie und Achtsamkeitspraxis wird sie als Metapher für "Loslassen" und "Transformation" verstanden.


🔥 Rituale & Inspiration für heute
* Dankbarkeitsrituale (z. B. ein Dankbarkeits-Tagebuch oder -Feuer)
* Hausreinigung / energetische Reinigung
* Spaziergänge in der Natur zur Verbindung mit dem Wandel
* Kochen mit saisonalen Zutaten (Kürbis, Äpfel, Nüsse)
* Meditation über Balance und innere Harmonie